Newsletter Juni – Juli 2021

Sehr geehrte Bürger*innen,

im Juni wurde ich von Janna Weihrauch und Christopher Wieprecht von Kolibri e.V. in das Familienzentrum in Oderberg eingeladen. Der Verein kümmert sich um krebskranke Kinder und deren Familien. Vor Ort können betroffene Familien gemeinsam kostenlos Urlaub machen, um einmal eine Auszeit von den schweren Momenten im Krankenhausalltag zu bekommen. Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke und dem Amtsdirektor von Britz-Chorin-Oderberg, Jörg Matthes konnten wir uns von der tollen Arbeit vor Ort überzeugen.

Im Anschluss fand ein Gespräch mit der Pfarrerin Heine bei der St.-Nikolai-Kirche in Oderberg statt.  Es freut mich, dass neben der Bundesmittel nun auch die Eigenmittel der Kirche gesichert sind und die Sanierung dieses Oderberger Wahrzeichens damit wohl im nächsten Jahr anlaufen kann. Ein weiteres wichtiges Signal für die engagierte Zivilgesellschaft in Oderberg. Großer Dank gilt hier auch Stefan Zierke, der sich für diese Bundesfördermittel stark gemacht hat.

Ende Juni konnte ich nun endlich der Einladung von Herr Nowotny folgen und mir vor Ort ein Bild von der Hanffabrik der Hanffaser Uckermark eG machen. Dort wird aus Nutzhanf ein nachhaltiger und regionaler Baustoff hergestellt, der sowohl als Putz oder auch als Dämmstoff verwendet werden kann. Besonders beeindruckt hat mich die Forschungsarbeit, die dort neben der Produktion durchgeführt wird. So wird beispielsweise derzeit eine Feuerwand getestet, die zu großen Teilen aus Hanffaser besteht. Damit wären sie weltweit die ersten Anbieter einer solchen nachhaltigen und vollfunktionsfähigen Feuerwand. Ein enorm wichtiger Beitrag für eine nachhaltigere Bauwirtschaft. Aber beispielsweise auch im Bereich Verpackungsmaterialen darf man sich laut Herr Nowotny noch viel erwarten. Ich bin sehr gespannt welche zukünftigen Impulse aus der neu gegründeten Hanfakademie, in der Forschung und Lehre gebündelt werden sollen, entstehen. Ich möchte aktiv dabei unterstützen, dass Verpackungsmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen – wie Nutzhanf – zukünftig den Anteil von Plastik in unserem Alltag signifikant verringern.

Durch die aktuell niedrigen Infektionszahlen konnte ich nun endlich meinen Antrittsbesuch beim neuen Amtsdirektor des Amtes Joachimsthal Herrn Blomenkamp durchführen. Wir beiden kennen uns bereits aus der Stadtverordnetenversammlung in Eberswalde. Es war ein sehr angenehmes und produktives Gespräch. Ich konnte einige Anliegen des Amtes Joachimsthal mitnehmen. Wichtige Themen waren beispielsweise die fehlende Förderung für den Unterhalt der Radwege für Gemeinden oder die Ausstattung und Weiterbildung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Mit seinem Amtskollegen Jörg Matthes aus dem Amt Britz-Chorin-Oderberg stand ich in den letzten Wochen ebenfalls immer wieder in einem guten Austausch. Ob es die aktuelle Debatte über das Oderberger Rathaus oder die weitere Entwicklung im Amt selbst ist. Die Themen waren breit gestreut. Ich freue mich immer wie offen und sachorientiert die Zusammenarbeit mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern in meinem Wahlkreis, auch über Parteigrenzen hinaus, funktioniert. Der Landkreis Barnim ist dazu bei allen Anliegen immer ein verlässlicher Ansprechpartner.

Ich freue mich sehr, dass nun die Richtlinie für das Landlehrerstipendium in Kraft getreten ist. Bereits jetzt können sich die ersten interessierten angehenden Lehrerinnen und Lehrer ab dem 5. Fachsemester auf ein Stipendium bewerben. So bekommen sie während des Studiums monatlich 600 Euro und verpflichten sich in den vorgegebenen Schulen mit besonderem Bedarf des Landes Brandenburg u.a. ein Praktikum und das Praxissemester sowie den Vorbereitungsdienst zu absolvieren und anschließend dort mindestens so viele Schulhalbjahre als Lehrerin oder Lehrer zu arbeiten, wie zuvor das Stipendium gewährt wurde.

Zu guter Letzt hoffe ich, dass Sie alle den Sommer genießen können und sich von den anstrengenden Wintermonaten erholen können.

Mit freundlichen Grüßen

 Euer Hardy Lux

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