Brandenburg fördert Sanierung der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde


Eberswalde/Potsdam (epd). Die Brandsanierung der evangelischen Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde wird mit 20.000 Euro aus der brandenburgischen Denkmalhilfe unterstützt. Die bereits kurz nach dem Brand Ende 2019 zugesagte Förderung habe nun ausgezahlt werden können, sagte der Sprecher des brandenburgischen Kulturministeriums, Stephan Breiding, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag in Potsdam. Zuvor habe geklärt werden müssen, ob die Unterstützung zusätzlich zu den Versicherungsleistungen erforderlich sei.

Die Maria-Magdalenen-Kirche sei ein beeindruckender Bestandteil von Geschichte, Identität und kul-turellem Erbe des Landes Brandenburg, erklärte Kulturministerin Manja Schüle (SPD). Sie hoffe, dass dort in diesem Jahr wieder Weihnachtsgottesdienste gefeiert werden können. Auch der Landtagsab-geordnete Hardy Lux (SPD) freut sich über diese Neuigkeiten: „Ich bin sehr dankbar für diese großartige Unterstützung. Für die Stadt Eberswalde und auch für die Bürgerinnen und Bürger, hat die Maria-Magdalenen-Kirche eine ganz besondere Bedeutung.“

Die denkmalgeschützte Kirche aus dem 14. Jahrhundert war bei einem Brand am 2. Dezember 2019 stark beschädigt worden. Sie gehört laut Landesdenkmalamt zu den bedeutendsten hochgotischen Stadtpfarrkirchen Brandenburgs. Zur Ausstattung gehört unter anderem ein Anfang des 17. Jahrhun-derts geschaffener Altaraufsatz, der als bedeutendes Werk der Spätrenaissance und als eines der Hauptwerke seiner Gattung in Brandenburg gilt.

Die brandenburgische Denkmalhilfe zur Sicherung und Sanierung von bedrohten Gebäuden sei in die-sem Jahr um 370.000 Euro auf 1,87 Millionen Euro aufgestockt worden, hieß es weiter. Damit könnten voraussichtlich rund 50 Vorhaben gefördert werden. Insgesamt gibt es rund 24.500 eingetragene Denkmäler in Brandenburg, darunter rund 13.600 Bau- und Kunstdenkmäler.